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Deutsche geben mehr Geld für Wein aus als für Kaffee

91 Euro geben wir im Jahr für Wein im Einzelhandel aus, wobei die Umsätze der Gastronomie oder direkt von Weingütern für diese Hochrechnung nicht berücksichtigt wurden.

Für Bier sind es hingegen derzeit nur rund 63 Euro und für Kaffee 60 Euro im Jahr. Diese Zahlen deuten auf ein steigendes Qualitätsbewusstsein bei Wein-Einkäufen hin. Herausgefunden hat das die Gesellschaft für Konsumforschung  (GfK) in ihrer kostenpflichtigen Studie "GfK Sortimentskaufkraft 2011".

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Deutsche Männer trinken lieber Wein als Bier

Wie bei einer aktuellen Umfrage der Men´s Health herauskam, mögen 68% der Befragten Wein lieber als Bier.

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Rheinland-pfälzische Reben entwickeln sich gut

Dank der sommerlichen Witterung reifen die Beeren der für die Hauptlese vorgesehenen Rebsorten sehr gut heran und entwickeln dabei Fruchtzucker und Aromastoffe. Gesunde, voll im Saft stehende Rebanlagen lassen auf einen guten Jahrgang 2011 hoffen. Die Hauptlese beginnt mit den frühreifenden Sorten Bacchus, Siegerrebe und Müller-Thurgau der zweiten und dritten Septemberwoche. Für spätreifende Sorten wie Riesling hoffen die Winzer auf einen warmen Spätsommer und damit einen möglichst späten Lesetermin. Quelle: HLW infodienst

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Italien bei der China Wine Challenge 2011 ganz vorne

Es war eine kleine Sensation, dass Italien mit dem Amarone 2007 von Allegrini den ersten Platz bei der China Wine Challenge 2011 und damit den Titel „Best Old World Red Wine“ ergatterte. Aber auch die Kellerei selbst wurde von der Jury zum besten Erzeuger Europas gewählt. Die gesamte italienische Weinbranche hofft, dass sich dieses Ergebnis auch positiv auf den weiteren chinesischen Exportmarkt auswirkt, denn Weine aus Frankreich sind immer noch die absoluten Exportschlager in China. Quelle: Weinwirtschaft 17/11

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Wertvollster Weißwein der Welt verkauft

Zum Preis von 75 000 Pfund (85 000 Euro) wurde jüngst eine 200 Jahre alte Flasche Château d´Yquem aus dem Jahre 1811 in London verkauft. Laut dem Guiness Buch der Rekorde der wertvollste Weißwein, der jemals verkauft wurde. Der stolze Besitzer ist der französische Weinsammler und Sommelier Christian Vanneque. Seit 2001 lebt er auf Bali und eröffnet dort ein Restaurant zu dessen Eröffnung der wertvolle Süßwein ausgestellt werden soll. Quelle: Wein-Plus

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Naturkorken oder Drehverschluss – nicht nur eine Frage des Geschmacks

Es dürfte recht schlüssig sein, dass ein Drehverschluss für Weinflaschen die Korkeichenwälder schont, und dadurch der Umwelt nicht so zur Last fällt. Auf den ersten Blick plausibel, leider trotzdem ein Trugschluss. Um einen Naturkorken aus einer Korkeiche produzieren zu können, muss die Eiche mindestens 40 Jahre alt sein, denn der Korken wird aus der äußeren Rinde produziert, die Schälung übersteht die Eiche problemlos und wird gut und gerne 200 Jahre alt. In dieser Zeit bindet die Eiche Unmengen an CO2.  Im Vergleich dazu verursacht die Herstellung eines Drehverschlusses einen etwa 8-mal höheren CO2-Ausstoß und verbraucht  4-mal mehr  Energie als die Produktion eines Naturkorkens. (PWC, Ecobilan Nov. 2008). Ein weiterer Aspekt ist der große Lebensraum für Flora und Fauna, den ein Korkeichenwald bietet. Klimatechnisch gesehen ist der Naturkorken also die bessere Wahl.

 
In der Praxis und vor allem bei der Weinvermarktung steht jedoch ein ganz anderes Argument an erster Stelle: Der Preis. Die Kosten für einen Naturkorken belaufen sich auf etwa 55 Cent. Ein Drehverschluss hingegen kostet nur 9 Cent. Diese Differenzen schlagen sich im Verkaufspreis nieder und wirken sich somit auf den Umsatz des Winzers aus. Quelle: Forum Wein & Gesundheit

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Preissteigerung à la Bordeaux

Die Bordeaux-Weine des Jahrgangs 2010 zeigen preislich eine klare Tendenz; nämlich nach oben. Zwar gibt es den einen oder anderen Ausreißer nach unten wie Ducru Beaucaillu (150 €, -16,7%) oder Cos d´Estournel (198 €, -5,7%), doch die Premiers steuern deutlich in die andere Richtung.

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Chinas Weg zur Weinweltmacht

Im Frühjahr wurde auf der Vinexpo eine Studie vorgestellt, bei der China im Jahr 2010 auf Platz 7 der weinproduzierenden Länder lag. Die Prognose war, dass China bis 2014 Australien überholen würde und auf Platz 6 landen wird. Wie sich jetzt zeigte, war das schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie nicht mehr aktuell, denn China hat, den vorläufigen Zahlen des World Statistics Bericht der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) zufolge, Australien schon 2010 überholt und steht nun auf Platz 6. In Sachen Weinkonsum rangiert China derzeit sogar auf dem 5. Rang vor Großbritannien und Deutschland.

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Pro-Kopf-Getränkeverbrauch ist leicht rückläufig

Die Deutschen trinken immer weniger. Das geht aus einer Übersicht des Brauer-Bundes hervor, bei der der Zeitraum von 2003 bis 2010 betrachtet wurde. Demzufolge ging der Pro-Kopf-Verbrauch der deutschen bei alkoholischen Getränken um 10,1 l auf 137,2 l (pro Kopf und Jahr) zurück, wobei Sekt und Wein ein leichtes Plus von 23,6 l auf 24,4 l verbuchen können. Die alkoholfreien Getränke legten dafür um 4,6 l auf durchschnittlich 253,9 l zu.

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ISO 14001 für den Winzerverband der Bordeaux-Weine

Dem  Winzerverband der Bordeaux-Weine (Conseil Interprofessionnel du Vin de Bordeaux, CIVB) wurde zum Ende der VinExpo 2011, übrigens die weltweit größte Messe ihrer Art, die Zertifizierung nach ISO 14001 verliehen. Sie ist die Anerkennung des Umweltmanagementsystems, das der Verband vor einem Jahr mit 27 Mitgliedsunternehmen eingeführt hat und ist der beispielhafte Grundstein für nachhaltiges Handeln in der Weinwirtschaft.

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